Dr. Mona Wendrich-Rönne – „Ich schätzte den sanften Einstieg“

Dr. Mona Wendrich-Rönne arbeitete lange Zeit als angestellte Ärztin in Teilzeit in der Frauenarztpraxis Schwingel in Wilster. Nun hat hat sie den Praxissitz übernommen und sich niedergelassen. Sie wohnt mit ihrem Mann und zwei kleinen Kindern im nahegelegenen Itzehoe. Für sie bot das Modell des langsamen Praxiseinstiegs viele Vorteile.

Warum haben Sie sich für die Niederlassung entschieden?

Dr. Mona Wendrich-Rönne: Ich war bereits mehr als zwei Jahre in dieser Praxis angestellt, war dort von Anfang an sehr gern tätig. Aus Altersgründen wollte Frau Schwingel, die damalige Praxisinhaberin, ihre Praxis abgeben. So habe ich mich entschieden, die Praxis eigenständig weiter zu führen.

Was ist das Schönste an Ihrem Beruf?

Wendrich-Rönne: Die Abwechslung, die die Patienten mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten mit sich bringen, Patienten durch verschieden Lebensphasen begleiten zu können, der persönliche und vertraute Kontakt zu den Patienten

Welchen Tipp würden Sie Kollegen geben, die sich ebenfalls niederlassen wollen?

Wendrich-Rönne: Ich denke, es ist ideal, vorher schon eine Weile in der Praxis tätig zu sein, die man dann übernehmen möchte. Man lernt die Strukturen kennen, kann währenddessen schon eigene Ideen einbringen. Die Praxisübernahme stellt so für Patienten und Personal keinen völligen „Umbruch“ dar.

Welchen berühmten Menschen würden Sie gern treffen und was würden Sie ihn fragen?

Wendrich-Rönne:Ich begegne täglich beruflich und privat vielen interessanten Menschen. Ich habe nicht das Bedürfnis, mich mit besonders berühmten Menschen zu unterhalten.

Was ist Ihr persönliches Rezept für Entspannung?

Wendrich-Rönne: Lange Spaziergänge an der Elbe oder an der Nordsee, mit meinen Kindern spielen oder lesen.

Warum ist Schleswig-Holstein das ideale Land, um sich als Arzt niederzulassen?

Wendrich-Rönne: Ich bin hier geboren und aufgewachsen, habe in Kiel und Hamburg studiert. Ich mag den Wind und die Weite und das Meer. Wenn sich nun noch eine Kollegin bei mir melden würde, die genauso gern hier im Norden lebt und mich in meiner Praxis unterstützen würde, wäre ich (fast) wunschlos glücklich!